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Wirtschaft

Post muss Transporte von Geld und Wertsachen von und nach Daillens einstellen

2019-12-09 10:51:31
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Quelle: Schweizerische Post

Die Sicherheitslage für den Transport von Geld und Wertsachen hat sich in der Romandie verschlechtert, wie die Schweizerische Post berichtet.

Der Versicherer von SecurePost habe den Versicherungsschutz für Geldtransporte in Daillens aufgehoben. Dies habe Auswirkungen auf die Geldversorgung in der Westschweiz und könne zum Beispiel dazu führen, dass einige Geldautomaten nicht einwandfrei funktionieren.

Die Post habe Massnahmen ergriffen, um die bestmögliche Geldversorgung zu garantieren. Sie erwartet gleichzeitig von allen beteiligten Akteuren, dass sie dafür sorgen, dass Geld und Wertsachen in der Westschweiz wieder sicher transportiert werden können.Am 2. Dezember 2019 haben Täter einen Geldtransporter von SecurePost, einer Tochtergesellschaft der Post, brutal und kaltblütig überfallen.

Dieser Überfall sei nicht der erste dieser Art in der Westschweiz in den vergangenen Monaten. Für die Post sei klar: Die Sicherheitslage habe sich in der Romandie, insbesondere im Kanton Waadt, für Transporte von Geld und Wertsachen verschlechtert.

Dies bleibt für die Branche der Sicherheitstransporteure nicht ohne Folgen.Nach dem Überfall vergangener Woche in Daillens habe der Versicherer von SecurePost den Versicherungsschutz für die Fahrzeuge von und nach Daillens per sofort eingestellt. Die kurzfristige und fristlose Aufhebung des Versicherungsschutzes führt dazu, dass die Post keine Transporte mehr mit Geld und Wertsachen von und nach Daillens durchführen kann.Die Post leistet ihren Beitrag zur Geldversorgung in der Westschweiz auch unter diesen schwierigen Umständen.

Sie habe in kurzer Zeit Alternativpläne entwickelt, damit die Bevölkerung und die Unternehmen weiterhin zuverlässig mit Bargeld versorgt werden können. Eine Folge der Aufhebung des Standorts Daillens seien teilweise lange Transportwege.

Dies wiederum bedeutet, dass die Post mehr Personal und Sicherheitsfahrzeuge benötigt. Die Versorgung der Westschweiz mit Bargeld werde deshalb teilweise beeinträchtigt sein.Die Post habe ihrerseits nach dem Überfall verschiedene Massnahmen ergriffen.

Beispielsweise seien in den Transportern Systeme eingebaut, die die Banknoten bei einem Überfall einfärben. Die Post bittet um Verständnis, dass sie nicht alle Massnahmen publik machen kann.

Sie will den Tätern die Arbeit nicht erleichtern und insbesondere ihre Mitarbeitenden schützen.CHF 0.08/Min. vom Schweizer Festnetz.

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